|
German-Foeign-Policy nin bülteninden
Alman silahlı kuvvetleri, müzmin yeni eleman eksiğini gidermek için “göçmen kökenli genç Almanları”, askerlik yapmaya teşvik ediyor. Göçmen ailelerinin çocuklarını “sistematik olarak “ askeri potansiyel haline getirmek için, Alman Silahlı Kuvvetlerinin Sosyal Bilimler Enstitüsü, özellikle gençlere ve onların meslek tercihlerine yönelik demoskopik (nüfus gelişmesi) incelemeler yapıyor; hedef sadece asker kazanma yöntemlerini geliştirmek değil, aynı zamanda göçmen çocuklarının devlete bağlılığını da kontrol etmek. Ordu çevrelerinde, bu gençlerin gereğinde, müslüman ülkelerin işgalinde özel görevler üstlenip, Alman silahlı kuvvetlerini dil ve/veya kültürel açılardan destekleyebileceklerinden bahsediliyor. Buna paralel olarak ordu, Alman okullarına girme çabalarını da arttırıyor. Ordunun gençlere yönelik propaganda birliği “genç subaylar” öğretmenlerin ileri eğitimi ve böylece ders içerikleri ve ders yöntemleri konularında etken olmaya çalışıyor. Yorum: Almanya, dış politika olarak, eski başbakan Helmut Schmidt’in teorisine göre hareket etmeye devam ediyor. Bu teorinin özeti şudur: “Almanya, diğer Batı devletleri gibi, yaşamak için ‘Emperyalist” politikalara’ muhtaçtır. Geçmiş iki dünya savaşında Almanya kendi emperyalist hedefleri peşinde koşmuş fakat karşı emperyalist güç ABD’ye karşı kaybetmiştir. Almanya bundan sonra kendi emperyalist hedeflerini gerçekleştirmeye çalışmak yerine, ABD emperyalizmine destek vermeli ve bunun ganimetlerinden pay almalıdır.” Nitekim Almanya, Irak’ın ABD tarafından işgaline gizli destek vermiş ve Yugoslavya’nın parçalanmasında baş rolü oynamıştır. Almanya bugün Afganistan’ı işgale yönelik savaşa 3500 askerle ve kendi geliştirdiği uzay-istihbarat sistemi ile destek olmaktadır. Alman askerleri öncelikle, sıcak savaşın az görüldüğü kuzey Afganistan’da konuşlanmalarına rağmen, orada da hızlanan savaş etkinliklerinden büyük zarar görmeye başlamışlardır. 3500 askerden 450 kadarı (%13) , sadece vücutça değil, psikolojik olarak tam anlamı ile sakatlanmış olarak Almanya’ya geri dönmüşlerdir. Şimdi ise ABD Almanya’dan Afganistandaki askeri gücünü 1000 kişi daha arttırmasını ve bu kuvveti, Güney-Afganistanda savaşan ABD güçlerinin yanına vermesinde ısrarlıdır. Bu ise, “kötürüm olarak” Almanya’ya dönecek asker sayısını çok daha arttıracak, Alman halkı içinde isyan bayraklarının çekilmesine yol açacaktır. Halbuki Afganistan’da ölen Alman askerleri yabancı, örneğin Türk kökenli ve isimleri Ali, Ahmet veya Hasan ise, Alman kamu oyu bundan etkilenmeyecektir; nasıl ki ABD ordusu bu gibi yerlerde, çoğunlukla zenci veya latin kökenli askerleri kullanmakta ise. Kaldı ki Almanya, Emperyalist savaşlarını ABD paralelinde genişletmektedir. Alman ordusu bugün Irak yanında, Afganistan, Lübnan ve Somalya’da görevdedir; bunu BOP projesine göre başka ülkeler de izleyecek, buna paralel olarak kayıp mevcudu artacaktır. Bu kayıplar Alman kökenli olursa bir gün Alman halkı o iktidarı indirir, aynı Vietnam savaşina ABD halkının reaksiyonu gibi. Özet-tercüme : Dr. Yavuz Dedegil Haberin tam ve orijinal metni aşağıdadır: Migranten an die Front16.02.2009 BERLIN/STRAUSBERG/DÜSSELDORF(Eigener Bericht) - Zur Behebung ihres chronischen Nachwuchsmangels sucht die Bundeswehr "junge Deutsche mit Migrationshintergrund" für den Kriegsdienst zu gewinnen. Um Kinder aus Einwandererfamilien systematisch als neues "Rekrutierungspotenzial" zu erschließen, führt das Sozialwissenschaftliche Institut der deutschen Streitkräfte demoskopische Erhebungen durch. Sie sind speziell auf jugendliche Zielgruppen ausgerichtet und fragen deren Präferenzen bei der Berufswahl ab. Ziel ist es, nicht nur die Anwerbemethoden zu verbessern, sondern auch die "Loyalität" von Migrantenkindern zu überprüfen. Gegebenenfalls könnten sie besondere Aufgaben bei der Besatzung islamisch geprägter Länder übernehmen und für die deutschen Streitkräfte als "Sprach- und/oder Kulturmittler" wirken, heißt es in der Armee. Parallel verstärkt die Bundeswehr ihre Bemühungen, an deutschen Schulen Fuß zu fassen. Ihre für Jugendliche zuständige Propagandaeinheit ("Jugendoffiziere") soll Einfluss auf die Fortbildung des Lehrpersonals und damit auf Lehrinhalte und Gestaltung des Unterrichts bekommen. Jugendstudie Alljährlich führt das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr (SoWi) eine bundesweite "Jugendstudie" durch. Mehr als 2.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 23 Jahren werden dabei über ihre Berufswünsche, ihre Haltung zur Bundeswehr und ihr Interesse am "Soldatenberuf" befragt. Erklärtes Ziel der Jugendstudie ist es, die "Nachwuchswerbung und -gewinnung" der deutschen Streitkräfte "mit aktuellen Informationen (zu) versorgen".[1] In Anbetracht sinkender Geburtenzahlen ("demografischer Wandel") richtet sich das Erkenntnisinteresse mittlerweile auch auf "junge Deutsche mit Migrationshintergrund".[2] Wie es in der "Jugendstudie 2006" heißt, falle der erwartete Rückgang der Bewerber noch stärker aus, "wenn man nur die deutschen Jugendlichen betrachtet".[3] Rekrutierungspotenzial Ein aktuelles Untersuchungsprojekt des SoWi befasst sich daher speziell mit "eingebürgerte(n) Migranten als Zielgruppen der Nachwuchsgewinnung". Die Forscher gehen davon aus, dass "der Anteil der Migranten an der Wohnbevölkerung in Deutschland und der Anteil der Deutschen mit Migrationshintergrund an der Gesamtgesellschaft absehbar steigen wird". Deshalb sei es unabdingbar, eine "genaue Bestimmung und Erschließung dieses Rekrutierungspotenzials für die Bundeswehr" vorzunehmen. Befragt werden sollen jeweils etwa 750 deutschstämmige "Aussiedler" aus der ehemaligen Sowjetunion und "Jugendliche türkischer Herkunft" im Alter zwischen 14 und 27 Jahren.[4] Loyal Die Rekrutierung jugendlicher Migranten wird von Seiten des SoWi jedoch auch problematisiert: Sie berge die Gefahr einer "sozial-kulturellen Heterogenisierung der Bundeswehr", heißt es.[5] Genau hiermit befasste sich bereits Ende 2007 eine von der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) veranstaltete Konferenz zum Thema "Demografie und Sicherheit". Laut BAKS rekrutieren "Sicherheitsorgane des Staates wie Bundeswehr und Polizei (...) in stärkerem Umfang ihr Personal aus Zuwandererfamilien". Dabei müsse gewährleistet sein, verlangt der militärpolitische Think-Tank des Bundes, "dass diese Rekruten Staat und Gesellschaft des Aufnahmelandes gegenüber loyal sind".[6] Kulturmittler Um die Loyalität des neuen "Rekrutierungspotenzials" am Beispiel bereits aktiver Soldaten mit Migrationshintergrund zu überprüfen, befragt das SoWi im Rahmen des Projekts "Eingebürgerte Migranten als Zielgruppen der Nachwuchsgewinnung" sowohl die "unmittelbare(n) Vorgesetzten" (Kompaniechefs, Kompaniefeldwebel) als auch die "Kameraden der betreffenden Soldaten". Sie sollen Auskunft über ihre Erfahrungen mit Bundeswehrangehörigen aus Einwandererfamilien geben.[7] Eine weitere aktuelle Untersuchung des SoWi konzentriert sich auf den "Umgang mit ethnischen und religiösen Minderheiten in der Bundeswehr". Geklärt werden soll, "mit welchen spezifischen Herausforderungen muslimische Soldaten (...) konfrontiert sind und wie sie diesen begegnen". Außerdem wollen die Forscher nach eigener Aussage herausfinden, "inwiefern diese Soldaten während internationaler Auslandseinsätze in muslimischen Regionen als Sprach- und/oder Kulturmittler eingesetzt werden und welche Erfahrungen sie in dieser Rolle machen".[8] Lehrerfortbildung Die Anwerbeversuche der Bundeswehr gegenüber Jugendlichen aus Migrantenfamilien werden von dem Versuch der deutschen Streitkräfte flankiert, stärker als bisher an deutschen Schulen Fuß zu fassen. Erst im Oktober vergangenen Jahres schlossen die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Barbara Sommer (CDU) und der Befehlshaber im Wehrbereich II, Generalmajor Bernd Diepenhorst, eine förmliche "Kooperationsvereinbarung"; Ähnliches war zuvor nur aus Hessen bekannt geworden [9]. Die vertragliche Regelung sieht vor, dass die sogenannten Jugendoffiziere der Bundeswehr nicht nur wie bisher regelmäßig Schulen besuchen und dort "Informationsveranstaltungen" durchführen; sie werden darüber hinaus in die "Aus- und Fortbildung" von Lehrern und Referendaren "eingebunden". Wie das nordrhein-westfälische Schulministerium mitteilt, wird die Umsetzung der Kooperationsvereinbarung "durch regelmäßige Gespräche der Jugendoffiziere mit den Schulabteilungsleiterinnen und -leitern der Bezirksregierungen" kontrolliert.[10] Unverzichtbare Quellen Ihrem "Jahresbericht 2007" zufolge sind die Jugendoffiziere darauf spezialisiert, "unmittelbar und ungefiltert Meinungen und Sichtweisen der Jugendlichen" in Erfahrung zu bringen; sie seien daher, heißt es, "wichtige und unverzichtbare Quellen" für die Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Streitkräfte. Auch bei der Rekrutierung jugendlicher Migranten können die Jugendoffiziere von großem Nutzen sein: Nach eigener Aussage leiten sie diejenigen Schüler, die ihnen gegenüber Interesse am "Soldatenberuf" bekunden, direkt an die "Wehrdienstberater", die eigentlichen Personalwerber der Bundeswehr, weiter.[11] Weitere Informationen zu PR- und Anwerbeoffensiven der Bundeswehr unter Jugendlichen finden Sie hier: Formierung, Girls' Day, Gewaltoperationen optimiert und Zielgruppengerecht. [1] Bundesweite Jugendstudie zum Themenbereich "Berufswahl Jugendlicher und Interesse an einer Berufstätigkeit bei der Bundeswehr". Projektleiter: Dr. Thomas Bulmahn; www.sowi.bundeswehr.de [2] Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr: Forschungsplanung 2007-2009 des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr. Strausberg, Februar 2008 [3] Thomas Bulmahn: Berufswahl Jugendlicher und Interesse an einer Berufstätigkeit bei der Bundeswehr. Ergebnisse der Jugendstudie 2006 des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr. Strausberg, November 2007 [4], [5] Eingebürgerte Migranten als Zielgruppen der Nachwuchsgewinnung: Potenziale, Probleme, Chancen und Risiken einer sozialen Heterogenisierung der Streitkräfte. Projektbearbeitung: Dr. Gerhard Kümmel, Iris Menke; Laufzeit: Juli 2008 - Juni 2010 [6] Demografie und Sicherheit Teil II; www.baks.bundeswehr.de [7] Eingebürgerte Migranten als Zielgruppen der Nachwuchsgewinnung: Potenziale, Probleme, Chancen und Risiken einer sozialen Heterogenisierung der Streitkräfte. Projektbearbeitung: Dr. Gerhard Kümmel, Iris Menke; Laufzeit: Juli 2008 - Juni 2010 [8] Ausprägung und Wirksamkeit Interkultureller Kompetenz in der Bundeswehr. Projektbearbeitung: Iris Menke; Laufzeit: Dezember 2006 - 2011. S. auch Kulturelles Fachwissen [9] Am 2. April 2007 wurde der damaligen hessischen Kultusministerin Karin Wolff (CDU) die "Ehrenmedaille der Jugendoffiziere" verliehen. Sie erhielt die Auszeichnung u. a. für die Realisation des Internetauftritts der Jugendoffiziere auf dem Bildungsserver des Bundeslandes Hessen und das "Einbinden" der Propagandaeinheit "in die Aus- und Weiterbildung der hessischen Lehrkräfte"; Pressemitteilung des Hessischen Kultusministeriums 03.04.2007 [10] Peer Heinelt: Antreten zum Unterricht; Jungle World 20.11.2008 [11] Presse- und Informationsstab im Bundesministerium der Verteidigung: Jahresbericht der Jugendoffiziere der Bundeswehr 2007. Berlin 2008
|
link:
ne yazsam çıkmıyor çok sıkıcı...